Heike Hanisch

Heilpraktikerin und Ästhetik

Anti Aging Medizin

“Sehr alt zu werden und dabei gesund zu bleiben ist heute kein Widerspruch mehr.”

 

Anti-Aging ist Präventiv-Medizin      

                         

Die Anti-Aging Medizin wird häufig nur als Lifestyle-Medizin angesehen.  Die als Wunderwaffe gegen Falten eingesetzt wird und durch Hormon-Cocktails für ewige Jugend sorgen soll. In erster Linie bedeutet Anti-Aging jedoch die Gesunderhaltung des Körpers und damit die Verlangsamung von Alterungs-, Verschleiß- und Abbauprozessen.

 

Gesundheitsvorsorge ist sehr wichtig

Typische Alterserscheinungen sind vielfältig und können bereits ab Mitte 30 auftreten: Graue Haare, Falten und Cellulite sind zwar ärgerlich, aber noch die harmlosesten. 

Hier kann die Anti-Aging Medizin – rechtzeitig angewandt – zum einen vielen Erkrankungen vorbeugen, zur Gesundheitsvorsorge beitragen, aber auch bereits bestehende Erkrankungen lindern .

 

Freie Radikale schaden dem Körper

Freie Radikale entstehen bei allen Stoffwechselprozessen im Körper, aber auch durch äußere Einflüsse wie UV-Licht, körperliche Belastung, Nitrat, Tabak und Alkohol. Es sind aggressive Sauerstoffatome, die andere Stoffe, Zellmembrane, Chromosome oder Gewebe im Körper zerstören.
In kleinen Mengen stellen freie Radikale kein Problem für den menschlichen Organismus dar. Denn dieser verfügt über ein zweckmäßiges System , um diese aggressiven Radikale unschädlich zu machen. In größeren Mengen ist das Reparatursystem des Körpers jedoch überlastet. Die Folge: Zellen sterben ab oder verändern sich so, dass Krankheiten entstehen können.

 

Fehlende Mineralstoffe verursachen vorzeitige Alterung und Krankheit

Enthält die Nahrung nicht genügend Vitamine , Mineralien u.s.w. kann auch der Stoffwechsel nicht mehr reibungslos funktionieren. Folge: Ermüdungserscheinungen unsere Gesundheit und Lebensfreude werden beeinträchtigt.  Sehen Sie sich hierzu die Vergleichsstudie zwischen einer 1985 erstellten Studie und den 1996 und 2002 in einem Lebensmittellabor ermittelten Werten in Obst und Gemüse an :https://www.heikehanisch.de/orthomolekulare-medizin-naehrstofftherapie/

Diese Ergebnisse der Lebensmitteluntersuchungen zeigen eine Abnahme von lebenswichtigen Mineralien und Vitaminen in unseren pflanzlichen Lebensmitteln um durchschnittlich mehr als die Hälfte.

 

Antioxidantien haben einen positiven Einfluss

Antioxidantien haben einen positiven Einfluss auf den Alterungsprozess.

Sie bekämpfen freie Radikale, aggressive Sauerstoffatome, die unsere Körperzellen nachhaltig schädigen und so für Alterungsprozesse und Krankheiten sorgen. Nehmen die freien Radikale im Körper überhand, wird vom oxidativen Stress gesprochen.
Antioxidantien schützen die Körperzellen, indem sie die schädliche Wirkung freier Radikaler verhindern. Sie können sogar bestimmten Arten von Krebs vorbeugen, da sie die Bildung von krebserregenden Substanzen im Körper blockieren.

Unsere Nahrung enthält jedoch nur selten ausreichend Antioxidantien, um einen optimalen Schutz zu gewährleisten. Daher können Nahrungsergänzungsstoffe in vielen Fällen sinnvoll sein.

Besonders ältere Menschen, Sportler und chronisch Erkrankte , aber auch fettreiche und einseitige Ernährung, Stress, Rauchen, Alkohol, Sonneneinstrahlung, körperliche Anstrengung und Umweltverschmutzungen erhöhen den Bedarf an Radikalfängern.

 

Anti-Aging-Medizin auf wissenschaftlicher Basis

Altern ist keine Krankheit, sondern ein biologischer Prozess, der schon um das 30. Lebensjahr herum einsetzt. Im Laufe der Jahre verschlechtert sich dabei auch die Durchblutung der Organe. Die Folge: Zu wenige Nährsubstanzen gelangen an die Zellen, Giftstoffe werden nur noch unzulänglich abtransportiert und sammeln sich an.  Es entsteht ein Ungleichgewicht, das die Zellen und Organe rascher alt werden lässt. Eine herausragende Rolle spielen dabei aggressive Sauerstoffmoleküle. Als freie Radikale zerstören sie auf chemische Weise lebenswichtige Zellbestandteile.

Der 2. wichtige Fakt ist unsere Darmflora. Im Dünndarm findet die Abgabe der Nahrungsbestandteile ins Blut statt. 80% unseres Immunsystems sitzen im Darm. 

Über ihre Vitaminproduktion unterstützen Milchsäurebakterien die tägliche Ernährung. Da sie Laktose abbauen, lindern sie die Symptome bei einer Laktose-Intoleranz.

Das hemmt das Wachstum schädlicher Keime. Zusätzlich stärken die Milchsäurebakterien die Barrierefunktion der Darmschleimhaut. Eine intakte Darmschleimhaut ist wichtig für die Gesundheit, da sie Krankheitserreger, Allergene und Schadstoffe fernhält. Gleichzeitig kann sie gezielt Nährstoffe aufnehmen.

Unsere heutige Lebensweise kann die natürliche Darmflora schädigen und damit unsere Gesundheit beeinträchtigen. Beispiele sind eine einseitige Ernährung, die Einnahme von Medikamenten und übermäßiger Stress.

Durch eine defekte Darmflora ist unser Körper nicht mehr in der Lage gezielt Nährstoffe aus dem Darm aufzunehmen. Es kommt zu Mangelerscheinungen, die wiederum zu Nachfolgeerkrankungen führen.

Das Bauchgefühl gibt es wirklich. Denn der Darm enthält mehr Neuronen als das Rückenmark. Sie umspannen den Verdauungstrakt wie ein dünnes Netz. Dieses „zweite Gehirn“ ist nahezu das Abbild des Kopfhirns, denn Zelltypen, Wirkstoffe und Rezeptoren sind exakt identisch. Der Darm ist nicht nur ein Teil des hochkomplexen Verdauungsapparats, sondern auch Quelle psychoaktiver Substanzen, die Gemüts- und Stimmungslage beeinflussen.

Sie sehen, es ist ein Kreislauf. Im menschlichen Körper ist alles miteinander verbunden und genau deshalb muss auch immer der Mensch in seiner Gesamtheit betrachtet werden.

 

Orthomolekulare Medizin versorgt mit Mikronährstoffen

Bereits heute nutzbar  sind Erkenntnisse der so genannten orthomolekularen Medizin, einem relativ neuen Feld innerhalb der Anti-Aging-Forschung.
Das Ziel der orthomolekularen Medizin ist es, mittels ausgesuchter “Mikronährstoffe” die Widerstandskraft der einzelnen Körperzellen gezielt zu verbessern. Diese Stärkung von Vitalität und natürlicher Abwehrkraft im Detail schützt  den gesamten Organismus vor schädlichen Einflüssen . Krankheiten lassen sich dadurch effektiv behandeln und typische Altersbeschwerden vermeiden.
Neben den bekannten Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen werden in der orthomolekularen Medizin auch weniger bekannte Vitalstoffe eingesetzt, wie etwa Enzyme, Aminosäuren und sekundäre Pflanzenstoffe u.v.m..

 

Nachfolgend die 4 primären Faktoren der Alterung:

 

1. Die Änderung der Telomere

Zellbiologen des Medical Centers in Dallas, USA, haben ein Enzym entdeckt, das den Alterungsprozess stoppen kann: die Telomerase.

Der Mensch altert und stirbt, weil sich die menschlichen Zellen nicht unbegrenzt erneuern. Im Zellkern befinden sich die Chromosomen, die die Instruktionen für alle Lebensprozesse gespeichert haben. Am Ende der Chromosomen sitzen die Telomere.
Sie enthalten zwar keine genetische Codierung, aber sie überwachen, wie oft sich eine Zelle teilt. Bei jeder Zellteilung entsteht ein bestimmtes Enzym, die Telomerase. Dieses Enzym löst die Telomere nach und nach von den Chromosomen ab. Wenn alle Telomere “verbraucht” sind, kann die Zelle sich nicht mehr teilen und stirbt. Dieses Vorgang nennt man Apoptose (Zelltod).
Den amerikanischen Zellbiologen Woodring Wright und Jerry Shay ist es jetzt erstmals gelungen, das Enzym Telomerase künstlich herzustellen. Damit können die Zellen  vor dem Verlust der Telomere und vor dem Absterben geschützt werden. 

 

2. Änderung der DNA

Durch innere und äußere Faktoren finden regelmäßig Mutationen (Veränderungen) an unserer DNA (Erbgut) statt.

Dies geschieht einmal durch die Schwerstarbeit unseres Körpers um alle Vorgänge aufrecht zu erhalten. Aber auch durch äußere Faktoren wie : UV Strahlung, Handy, Mikrowelle, Röntgen, freie Radikale ….

 

3. Glykation (Verzuckerung) unserer Körperzellen

Neben dem Schaden an unseren Zähnen und der Gewichtszunahme durch Zucker können unsere Gewebefasern verzuckern. Diesen Vorgang nennt man Glykation.

Die Folgen sind : erschlaffte Haut, Schädigung des Kollagens und Elastins, Arteriosklerose (Verengung unserer Blutgefäße) bis hin zum Herzinfarkt.

Die einzige Maßnahme dagegen ist ein Zuckerverzicht.

 

4.Epigenetische Veränderungen

Das sind die Veränderungen an unserem Erbgut. Die Epigenetik zeigt wie das Leben Spuren im Erbgut hinterlässt.

Sowohl alle bekannten Umwelteinflüsse wie auch unser individueller Lebensstil haben Einfluss auf unsere epigenetischen Veränderungen.

 

Diese 4 Punkte sind die entscheidenden Faktoren, die an der Alterung des Körpers beteiligt sind. Im Nachfolgenden liste ich für Sie noch die sekundären Faktoren der Alterung auf. 

 

Sekundäre Faktoren der Alterung

  • freie Radikale
  • Entzündungen
  • Energieverlust der Mitochondrien
  • Übersäuerung
  • hormonelle Veränderung
  • Veränderung Mikrobiom des Darms      

Und mit diesem Wissen  sind wir bereits heute in der Lage  Alterungsprozessen gezielt zu begegnen und somit zu verlangsamen. Dabei gibt es Produkte, die auf alle 4 primären Alterungsprozesse positiven Einfluss nehmen, aber auch Stoffe, die speziell auf einzelne Faktoren wirken.

In meiner Praxis erstelle ich nach eingehender Anamnese und individuellen Wünschen  gern ein individuelles Anti Aging Konzept für Sie. 

Nach Wunsch können dazu spezielle Blutanalysen, Darmcheck usw. durchgeführt werden.

Inzwischen haben dies bereits viele Menschen erkannt und nehmen in bester Absicht hier und da verschiedene Ergänzungsstoffe ein – doch oftmals ohne System und Wirkung. Denn nur wenn die einzelnen Substanzen in entsprechend hoher pharmakologischer Dosis und in einem ganz bestimmten Verhältnis zueinander konzipiert sowie in einwandfreier Qualität hergestellt wurden und die Vitalstoffe anschließend im Rahmen eines Therapiekonzeptes individuell angepasst dem Organismus zugeführt werden, ist auch der gewünschte Erfolg zu erwarten.

 

Foto: Clip Dealer 100645

Hinweis nach deutschem Heilmittelwerberecht
(HWG), §3 Nr. 1
Bitte beachten Sie, dass es sich bei den hier vorgestellten Behandlungsmethoden um Verfahren der alternativen Medizin handelt, die wissenschaftlich noch nicht anerkannt sind. Alle Angaben über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Therapiemethoden selbst. Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin, dass bei keiner der aufgeführten Therapien der Eindruck erweckt werden soll, dass hier ein Heilversprechen bzw. Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung oder Störung versprochen oder garantiert wird.

 

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