Heike Hanisch

Heilpraktikerin in Rerik

Die Kraft der Antioxidantien

Einen starken Einfluss auf die Entstehung von Krebs, Herzerkrankungen, Arthritis, Falten und vielen anderen Beschwerden bzw. Erkrankungen des Alters hat die Forschung bereits gefunden.

„Wir rosten“ bringt es Prof. Regelson auf den Punkt. Denn unsere Luft die wir zum atmen brauchen , lässt nicht nur Obst braun werden, sondern auch unsere Zellen altern.

Aggressive Sauerstoffmoleküle (sogenannte freie Radikale) verlieren durch eine Reihe chemischer Reaktionen ein Elektron, dies versuchen sie nun auf Kosten unserer intakten Körperzellen wiederherzustellen. Werden diese geschädigt , indem sie ihrerseits ein Elektron verlieren, bildet sich wiederum ein freies Radikal und löst eine Kettenreaktion aus. Hilfe bringen Antioxidantien, die diesen zerstörerischen Prozess Einhalt gebieten. Sie fangen freie Radikale ab.

Antioxidantien produziert unser Körper selbst, aber nicht in ausreichendem Maße. Deshalb sollten wir reichlich pflanzliche Nahrungsmittel zu uns nehmen, die von Natur aus reich an Antioxidantien sind. Die besten Erfolge bieten Beta Carotin, Vitamin C und E. Die Einnahme von Antioxidantien in Form von Nahrungsergänzungspräparaten ist immer nur die zweitbeste Lösung, manchmal aber unerlässlich. Hier denke ich besonders an das Vitamin D3 welches unser Körper für die Knochen benötigt und in der Lage ist selbst herzustellen – aber dazu benötigen wir Sonnenlicht – und hiervon ist in den Wintermonaten in unseren Breitengraden nicht genügend vorhanden. Essen Sie Obst und Gemüse  je nach Jahreszeit und möglichst aus unserer Region in Bioqualität. Z.B. Erdbeeren werden im Sommer gegessen, wenn sie bei uns reifen. Im Winter eignen sich besonders alle heimischen Kohlsorten , an Obst Ananas, Papaya, Kiwi usw.- diese sind außerdem reich an wertvollen Enzymen. Im Frühjahr gibt es nichts wertvolleres als Wildkräuter, diese enthalten eine Unmenge an Vitaminen und Mineralien – achten Sie darauf, dass diese ungespritzt sind.

Durch das was wir essen , können wir den Alterungsprozeß bremsen. Es geht nicht darum 120 Jahre alt zu werden, sondern bei relativ guter Gesundheit ein hohes Alter zu erreichen. Mit dem Alter verändert sich nicht nur der Nährstoffbedarf , sondern auch viele physiologische Vorgänge im Körper. Z.B. produziert unser Körper weniger Speichel, die Verdauungsfunktionen verlangsamen sich, es wird weniger Magensäure produziert. Das Spurenelement Zink ist für ein funktionierendes Immunsystem unverzichtbar. Es kann aber nur aus der Nahrung aufgenommen werden, wenn genügend Magensäure vorhanden ist. Dies kann zusätzlich verstärkt werden, wenn Medikamente eingenommen werden.

In einer wissenschaftlichen Untersuchung an 205 älteren Personen mit geschwächtem Immunsystem und niedrigen, Eisen-, Zink-, Folsäure und  Vitamin B 12 Werten, wurde nach Gabe der fehlenden Nährstoffe ein sprunghafter Anstieg der Abwehrzellen festgestellt.

Ein einfacher Mangelzustand kann sehr schnell mit ernsthaften Erkrankungen verwechselt werden. Hinter einer angenommenen Senilität kann ein einfacher Nährstoffmangel stecken.

Viele ältere Menschen tun sich schwer damit genügend B Vitamine für die Nerven und das Gehirn aufzunehmen. Grund ist die Veränderung der Magenschleimhaut und die damit einhergehende erschwerte Resorption von Nährstoffen – dies beginnt bereits in einem Alter von ca 55 Jahren. Hervorragende Vitamin B6 Lieferanten sind Kartoffeln und Bananen. Folsäure , welches ebenfalls zur Vitamin B Gruppe gehört befindet sich in grünem Gemüse und Bohnen. Vitamin B12 vor allem in Fleisch.

 

Bitte beachten Sie, dies stellt keine Einnahmeempfehlung für Sie dar. Besprechen Sie die Einnahme vorab immer mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker. Es kann zu Wechselwirkungen mit eingenommenen Medikamenten kommen.

Hinweis nach deutschem Heilmittelwerberecht
(HWG), §3 Nr. 1
Bitte beachten Sie, dass es sich bei den hier vorgestellten Behandlungsmethoden um Verfahren der alternativen Medizin handelt, die wissenschaftlich noch nicht anerkannt sind. Alle Angaben über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Therapiemethoden selbst. Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin, dass bei keiner der aufgeführten Therapien der Eindruck erweckt werden soll, dass hier ein Heilversprechen bzw. Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung oder Störung versprochen oder garantiert wird.

 

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