Psychosomatik, die Wirkung unserer Psyche auf den Körper.

 

Oder einfach ausgedrückt: Unser seelisches Wohlbefinden steht über Allem.    

Wer sich nicht wohlfühlt, der kann so viele Therapien durchführen wie er möchte, über kurz oder lang wird er/sie immer wieder in den alten Krankheitszustand zurückfallen.    

Psychische Probleme äußern sich oft in körperlichen Beschwerden.

Unser Denken , unsere Erlebnisse beeinflussen unsere Psyche und somit jede Zelle unseres Körpers.

Psychosomatische Erkrankungen – welche Organe können betroffen sein:

 

  1. Haare – Die Versorgung mit Mineralien lässt nach, sodass wir Haare verlieren oder sie sich weiß färben.
  2. Immunsystem – Negative Gefühle wie Ängste und Ärger schwächen auf Dauer das Immunsystem und somit unsere Abwehrkräfte enorm. Das Risiko , an Infektionskrankheiten zu erkranken, ist um ein Vielfaches höher, Wunden heilen langsamer.
  3. Haut – Der Stoffwechsel wird verlangsamt und der Körper entgiftet schlechter. So entsteht Stoffwechselmüll (sog. freie Radikale) der die Zellen angreift. Die Haut altert schneller.
  4. Gelenke – Knochen – Rücken – Bei starkem Stress, insbesondere Trauer, kann sich der Sauerstoff im Blut bis zu 40% reduzieren. Dadurch werden die Zellen schlechter versorgt und können sich schlechter regenerieren. Es kann zu Entzündungen an den Gelenken kommen. Unsere Wirbelsäule reagiert  sehr stark auf seelische Belastungen. Der Orthopäde  Dr. Peer Eysel sagte, dass die meisten Rückenschmerzen die Folge seelischer Probleme sind. Spritzen oder Operationen können somit niemals Abhilfe schaffen. Nur eine Psychotherapie, in der Betroffene lernen, anders mit Stress und psychischen Belastungen umzugehen, kann sie von ihrem Leid befreien.
  5. Herz – Emotionale Belastungen, Unzufriedenheit im Beruf und in der Partnerschaft, Angst und dauerhafter Stress erhöhen das Risiko eines Herzinfarktes – und zwar mehr als die klassischen Risikofaktoren wie Rauchen und hoher Blutdruck.
  6. Lunge – Bei starkem Stress oder Kummer atmen wir eher flach, dadurch wird die Lunge weniger mit Sauerstoff versorgt. Dadurch steigt die Infektionsgefahr. Bei Trauernden sind Lungenentzündungen fünfmal häufiger als bei seelisch ausgeglichenen Menschen.
  7. Magen – Bei Stress und Ärger verkrampft sich der Magen und es wird mehr Magensäure ausgeschüttet. Das führt zu Sodbrennen und kann zu Magengeschwüren, Übelkeit und Krämpfen führen.
  8. Nieren und Leber – Da der Stoffwechsel verlangsamt ist, müssen Leber und Nieren mehr Abfallprodukte abbauen. Das Risiko für Nierenentzündungen ist sehr viel höher.

Wenn Sie nicht auf sich achten, wer soll es denn sonst tun ?