Heike Hanisch

Heilpraktikerin und Ästhetik

Psychosomatik

Oder einfach ausgedrückt: Unser seelisches Wohlbefinden steht über Allem.                                                  

Wer sich nicht wohlfühlt, der kann so viele Therapien durchführen wie er möchte, über kurz oder lang wird er/sie immer wieder in den alten Krankheitszustand zurückfallen.                                                                                                                   

 

Psychosomatik: die Lehre, wie Körper , Geist und Seele sich gegenseitig beeinflussen. 

Psychische Probleme äußern sich oft in körperlichen Beschwerden.

Unser Denken , unsere Erlebnisse beeinflussen unsere Psyche und somit jede Zelle unseres Körpers.

Wir wissen heute, dass unsere DNA (Erbgut) sich im Laufe des Lebens verändert.  Einfluss darauf haben unsere Ernährung und unsere Umwelt, aber auch einschneidende Erlebnisse.  Diese Genveränderungen können an unsere Nachkommen weitergegeben werden, dazu zählen gerade in unserer heutigen Zeit die Zunahme der Depressionen insbesondere in Deutschland.

Menschen unserer heutigen Zeit , die überhaupt nicht wissen, warum sie so unsagbar traurig sind und keine Freude mehr am Leben haben.

Unser Land hat 2 Weltkriege durchlebt, unvorstellbar grausame Erlebnisse für viele unserer Vorfahren. Die meisten dieser Menschen konnten bzw. haben über Ihre Erlebnisse nicht gesprochen , dass aber hat zur Weitergabe ihrer veränderten DNA Strukturen an ihre Nachkommen geführt. 

 

Kriegskinder. Viele saßen damals im Bombenhagel, verloren nahe Angehörige oder gingen selbst verloren. Sie hatten dramatische Ängste , erlebten Vergewaltigungen mit und  litten oft grausamen Hunger. Millionen verloren ihr Zuhause und ihre Heimat und wurden am neuen Wohnort als Flüchtlinge gedemütigt. Nach dem Krieg bekamen die Allerwenigsten eine Hilfe, das Grauen zu verarbeiten.

Da gibt es heute  junge Leute, die sich selbst verletzen, die Selbstmordgedanken haben – obwohl sie in einem gut gehüteten Elternhaus aufwuchsen (nun schon die 3. Generation nach dem Krieg).

Doch das Schlimme bei nicht verarbeiteten Traumata ist ja – das weiß die Forschung inzwischen – dass diese dann häufig an die nächste Generation weiter gegeben werden.  
Das wird so lange weitergehen, bis sich ein Familienmitglied aufmacht und mit der Aufarbeitung beginnt – dann kann sich auch hier das Erbgut wieder – dieses Mal zum positiven Verändern .
Im Übrigen ist es so, dass von dieser Aufarbeitung die gesamte Familie profitiert. Denn die Familie ist ein zusammengehörendes System. Verändert sich hier Einer, hat das auch Auswirkungen auf alle Anderen (siehe Familienaufstellung).

Auszug aus “Verflucht bis ins 4. Glied” von Elena Griepentrog

“Mitten auf einem Feld lag ich, ausgestreckt auf dem Bauch, in einem abgelegenen Nest in Lettland. Ich weinte, wie ich vielleicht noch nie geweint habe, auf dieser Erde, meiner Erde. Hier, ganz in der Nähe unseres ehemaligen Familiensitzes im Baltikum, hatte ich zum ersten Mal im Leben das Gefühl, ich habe ein Recht zu sagen: Dieser Fleck der Erde ist meiner. Hier hat meine Familie Jahrhunderte lange gelebt, hier sind meine Wurzeln. Ich sah das große Haus, den Garten am Bach, ich bin die aus Erzählungen so vertrauten Wege gelaufen, ich roch den Boden. Ich bekam eine Vergangenheit. Gerade für uns Kinder und Enkel aus Flüchtlingsfamilien kann so ein Besuch in der Familienheimat sehr heilsam sein.”

“Gerade die massenhaften Vergewaltigungen waren in Deutschland ja besonders tabuisiert. Und konnten sich umso besser auch in den nächsten Generationen einnisten.

Manche Erben des Krieges hat es besonders hart getroffen. Sie hatten Eltern, die seelisch so angeschlagen waren, dass sie ihre Kinder nicht lieben konnten. Mütter, die ihre Kinder besetzten und als Partnerersatz missbrauchten. Eltern, die die Rollen umdrehten und sich bei den Kindern holten, was sie selbst nicht bekommen hatten. In solch desolaten Familien zogen unverarbeitete Kriegstraumata nicht selten eine Kette von weiteren Dramen nach sich: Scheidung, Alkoholismus, extreme Sprunghaftigkeit oder Gewalt, manchmal sexueller Missbrauch.”

 

Psychosomatische Erkrankungen – welche Organe können betroffen sein:

  1. Haare – Die Versorgung mit Mineralien lässt nach, sodass wir Haare verlieren oder sie sich weiß färben.
  2. Immunsystem – Negative Gefühle wie Ängste und Ärger schwächen auf Dauer das Immunsystem und somit unsere Abwehrkräfte enorm. Das Risiko , an Infektionskrankheiten zu erkranken, ist um ein Vielfaches höher, Wunden heilen langsamer.
  3. Haut – Der Stoffwechsel wird verlangsamt und der Körper entgiftet schlechter. So entsteht Stoffwechselmüll (sog. freie Radikale) der die Zellen angreift. Die Haut altert schneller.
  4. Gelenke – Knochen – Rücken – Bei starkem Stress, insbesondere Trauer, kann sich der Sauerstoff im Blut bis zu 40% reduzieren. Dadurch werden die Zellen schlechter versorgt und können sich schlechter regenerieren. Es kann zu Entzündungen an den Gelenken kommen. Unsere Wirbelsäule reagiert  sehr stark auf seelische Belastungen. Der Orthopäde  Dr. Peer Eysel sagte, dass die meisten Rückenschmerzen die Folge seelischer Probleme sind. Spritzen oder Operationen können somit niemals Abhilfe schaffen. Nur eine Psychotherapie, in der Betroffene lernen, anders mit Stress und psychischen Belastungen umzugehen, kann sie von ihrem Leid befreien.
  5. Herz – Emotionale Belastungen, Unzufriedenheit im Beruf und in der Partnerschaft, Angst und dauerhafter Stress erhöhen das Risiko eines Herzinfarktes – und zwar mehr als die klassischen Risikofaktoren wie Rauchen und hoher Blutdruck.
  6. Lunge – Bei starkem Stress oder Kummer atmen wir eher flach, dadurch wird die Lunge weniger mit Sauerstoff versorgt. Dadurch steigt die Infektionsgefahr. Bei Trauernden sind Lungenentzündungen fünfmal häufiger als bei seelisch ausgeglichenen Menschen.
  7. Magen – Bei Stress und Ärger verkrampft sich der Magen und es wird mehr Magensäure ausgeschüttet. Das führt zu Sodbrennen und kann zu Magengeschwüren, Übelkeit und Krämpfen führen.
  8. Nieren und Leber – Da der Stoffwechsel verlangsamt ist, müssen Leber und Nieren mehr Abfallprodukte abbauen. Das Risiko für Nierenentzündungen ist sehr viel höher.

Wir können nicht verhindern, dass unser Körper mit solchen Veränderungen reagiert, aber wir können ihn darin unterstützen, wieder ins Gleichgewicht zu kommen, indem wir unser seelisches Befinden verbessern.

 

Was können wir nun tun, um diesen Kreislauf zu durchbrechen:

Zunächst einmal ist die Aufarbeitung für jeden Menschen etwas ganz individuelles.
Haben Sie ein Problem erkannt, ist das der erste Schritt zu dessen Lösung !
Fest steht, wenden Sie sich an Leute (Ärzte, Heilpraktiker, Psychologen, Familienaufsteller, Schamanen…) die sich damit auskennen , die professionell mit diesem Thema umgehen.
Es kann sicher hilfreich sein, mit einer Freundin/einem Freund darüber zu reden – nur Lösung wird es dadurch keine geben.
Reden Sie in Ruhe mit dem Behandler Ihrer Wahl und finden Sie heraus, ob Sie ein gutes Gefühl dabei haben.
Eine Aufarbeitung kann zum Teil aufwühlen und schmerzlich sein, aber hinterher sollten Sie sich besser und befreiter fühlen.
Es kann durchaus sinnvoll sein , verschiedene Therapien zu absolvieren. Oft ist es gerade die Unterschiedlichkeit, die dann wieder einen Schritt weiter hilft. Bei der Familienaufstellung ist es z.B. so, dass nach der Aufstellung im System der Familie meist noch sehr viel Veränderung erfolgt. Kommt es zum Stillstand und die Probleme sind noch nicht gelöst, kann man überlegen wie man weiter vorgeht.
Manchmal ist auch eine Therapiepause angeraten, um sich zu besinnen und zu sehen, was wirklich noch an Beschwerden da ist.
Auch über Entspannungsverfahren , Singen und Tanzen kann die Psyche positiv beeinflusst werden.

Positive Gefühle haben eine große positive Auswirkungen auf unseren Körper. Selbst wenn wir nur so tun, als ob wir uns freuen, können wir unsere Abwehrkräfte ankurbeln.  Also tun Sie, was Ihnen Spaß macht (natürlich nicht auf Kosten anderer) und was Sie vielleicht schon immer mal tun wollten und ja es darf total verrückt und vollkommen sinnlos sein.
Wir können viel tun , um gesund zu bleiben. Wenn wir krank sind, können wir selbst viel dazu beitragen, wieder gesund zu werden.

 

  Wenn Sie nicht auf sich achten, wer soll es dann tun ?

 

Foto: Clip Dealer 42251958 – three generation family on country walk together

 

Hinweis nach deutschem Heilmittelwerberecht
(HWG), §3 Nr. 1
Bitte beachten Sie, dass es sich bei den hier vorgestellten Behandlungsmethoden um Verfahren der alternativen Medizin handelt, die wissenschaftlich noch nicht anerkannt sind. Alle Angaben über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Therapiemethoden selbst. Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin, dass bei keiner der aufgeführten Therapien der Eindruck erweckt werden soll, dass hier ein Heilversprechen bzw. Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung oder Störung versprochen oder garantiert wird.

 

 

 

 

 

Scroll to Top