Burnout

Das habe ich noch nie vorher versucht. Also bin ich sicher, dass ich es schaffe. (Pipi Langstrumpf)           

Burnout: Körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung.       

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Im Job ständig leistungsfähig, permanent einsatzbereit und flexibel sein und irgendwie auch noch Karriere und Familie unter einen Hut bringen: Die moderne Arbeitswelt stellt uns vor große Herausforderungen, die oft zur Überforderung bis hin zu psychischen Belastungen und Burnout führen. Umgangssprachlich spricht man auch von einer „Erschöpfungsdepression“ und meint damit die depressive Symptomatik die sich in Folge der Überlastung zeigt.

 

Die Ursachen von Burnout

 

Meist liegen die Ursachen in einem überfordernden Zusammenwirken von Faktoren aus folgenden Feldern:

  • Betrieb: Zeitdruck, fehlender Handlungsspielraum, mangelndes Führungsverhalten etc.

  • Privat: fordernde Betreuungspflichten, finanzielle Enge, Konflikte etc.

  • Person: zu hohe Ansprüche, Schwierigkeiten sich abzugrenzen, mangelnde Erholung etc.

  • Gesellschaft: sehr hohe Leistungsanforderungen der Gesellschaft, unrealistische Rollenbilder, Arbeitsmarktsituation etc.

 

Lang anhaltender Stress, mit diesem nicht gut umgehen zu können kombiniert mit mangelnder Erholung – dies erhöht massiv das Risiko, ein Burnout-Syndrom zu entwickeln. 

 

Burnout rechtzeitig erkennen: Was sind erste Anzeichen eines Burnouts?

 

Stress – und Überforderungssymptome sind durchwegs individuell und damit von Person zu Person unterschiedlich. Wenn Sie allerdings einige der folgenden Anzeichen schon länger an sich bemerken, sollten Sie ganz bewusst einen Gang zurück schalten und auf Ihre Balance achten, um ein totales Ausgebranntsein zu vermeiden.

  • Ich reiche nicht aus: Sie haben immer öfter das Gefühl, nicht gut genug zu sein (Versagensangst)
  • Ich bin gereizt: Zunehmend stellen Sie Reizbarkeit an sich fest und Sie fühlen sich konstant schlecht gelaunt
  • Ich bin nicht motiviert: Sie bemerken, dass Sie immer weniger Motivation und Interesse für Ihre beruflichen oder privaten Aufgaben mitbringen
  • Ich vergesse so viel: Es kommt immer wieder zu Konzentrationsproblemen, Sie vergessen zunehmend Dinge
  • Ich bin oft erschöpft: Kraftlosigkeit, Lustlosigkeit, Müdigkeit und Erschöpfungszustände begleiten Sie schon länger
  • Ich habe keine Lust.. : Sie machen kaum mehr, worauf Sie Lust haben, Sie ziehen sich immer mehr von ihrem sozialen Umfeld zurück
  • Ich habe Stimmungsschwankungen: Chronische Stimmungsschwankungen begleiten Ihren Alltag

 

Gibt es Selbsthilfemaßnahmen, die Sie anwenden können?

 

  • Meditation
  • Achtsamkeitsübungen
  • Sport wie Yoga
  • Etablierung eines Hobbys
  • Spaziergänge an der frische Luft
  • etc.

Alles was erst einmal hilft, ein bisschen aus der Gefahrenzone herauszukommen und Sie eventuell auch dabei unterstützt, sich selbst und Ihre eigenen Bedürfnissen mal wieder zu spüren, unterstützt Sie in der eigenen Burnout Prävention.

Außerdem sollten Sie einen Coach oder in tiefergehenden Fällen einen Therapeuten aufsuchen und ein Gespräch führen.

 

Wann sollte ich mir helfen lassen?

Je früher, desto besser. Denn desto schneller geht es Ihnen auch wieder besser. Wenn Sie das Gefühl haben, Burnout gefährdet zu sein oder wenn Sie das Gefühl haben, bereits tief in einem Burnout zu stecken, suchen Sie sich umgehend therapeutische Hilfe.

Ich freue mich auf Sie.